Unsere Philosophie

    Die Krieger von gestern – das Taekwondo von heute

    Eine Kampfkunst im Wandel – und unsere Sicht auf den Weg nach vorn.

    Eine Kampfkunst im Wandel

    Taekwondo hat sich, wie alle großen Sportarten, im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Von einer reinen Kampfkunst mit Fokus auf Stärke, Disziplin und körperlicher Dominanz wurde der Sport schrittweise an eine moderne Wettkampfform angepasst – nicht zuletzt durch den Einzug in die Olympischen Spiele.

    Doch die Frage ist: Was wurde gewonnen – und was wurde verloren?

    Die 80er und 90er – ein goldenes Zeitalter

    In den 80er und 90er Jahren befand sich Taekwondo in dem, was viele als goldenes Zeitalter beschreiben.

    Es war eine Zeit, in der:

    • Kraft, Explosivität und Mut im Mittelpunkt standen
    • Sparring ein echter körperlicher Kampf war
    • Praktizierende eine robuste und funktionale Fähigkeit entwickelten

    Ein erfahrener Taekwondo-Praktizierender dieser Zeit verfügte nicht nur über technische Fähigkeiten – sondern auch über eine geistige und körperliche Kapazität, die ihn weltweit in vielen Sicherheits- und Schutzbereichen attraktiv machte.

    Man trainierte nicht nur, um zu kämpfen. Man trainierte, um zu können.

    Das heutige Wettkampf-Taekwondo

    In den letzten Jahren hat der Sport weitere Veränderungen durchlaufen. Mit elektronischen Westen, Punktesystemen und Fokus auf Präzision ist die Wettkampfform geworden:

    • technischer
    • taktischer
    • stärker regelgebunden

    Das hat einen neuen Typ von Praktizierenden hervorgebracht – schnell, klug und sehr geschickt im Regelwerk.

    Gleichzeitig haben bestimmte klassische Elemente weniger Raum bekommen:

    • reine Schlagkraft
    • körperliche Wirkung
    • der direkte Mann-gegen-Mann-Kampf
    „Man kann ein Meister im heutigen Wettkampf-Taekwondo sein – ohne jemals echte Schlagkraft entwickelt zu haben."

    Das sagt etwas darüber aus, wie weit sich der Sport von seinen Wurzeln entfernt hat.

    Zwei Welten – dieselbe Grundlage

    Es ist wichtig zu verstehen, dass es hier nicht um richtig oder falsch geht – sondern um unterschiedliche Richtungen.

    Modernes Taekwondo

    • Eine olympische Sportart
    • Angepasst für Sicherheit und Publikumstauglichkeit
    • Punkte und Präzision zuerst

    Traditionelles Taekwondo

    • Eine Kampfkunst
    • Aufgebaut auf Stärke, Disziplin und echter körperlicher Fähigkeit
    • Kraft und Kontrolle zuerst

    Beide haben ihren Wert. Aber sie sind nicht dasselbe.

    Unsere Sicht bei JSK

    Bei JSK entscheiden wir uns dafür, fest in beiden Welten zu stehen.

    Wir:

    • verfolgen die Entwicklungen im modernen Taekwondo
    • lehren die Techniken und Anpassungen, die für die heutigen Wettkampfregeln erforderlich sind

    Aber wir tun es, ohne unsere Grundlage loszulassen.

    Wir schätzen:

    StärkeExplosivitätKontrolleMutRespekt

    Für uns geht es bei Taekwondo nicht nur ums Treffen – sondern darum, beeinflussen, kontrollieren und die Kraft seiner Techniken verstehen zu können.

    Erfahrung, die Menschen formt

    Es gab eine Zeit, in der das Training härter und die Konsequenzen deutlicher waren.

    Das bedeutete nicht, dass alles besser war – aber es schuf:

    • Respekt
    • Disziplin
    • mentale Stärke

    Das sind Werte, die wir nach wie vor als zentral betrachten.

    Heute ist das Training sicherer – und das ist positiv. Aber unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Entwicklung nicht zulasten von:

    • Qualität
    • Verständnis
    • echter Fähigkeit

    Unsere Philosophie

    Wir trainieren nicht, um eine Seite zu wählen. Wir trainieren, um vollständige Praktizierende zu schaffen.

    Bei uns bekommst du:

    • die Grundlage des traditionellen Taekwondo
    • das Verständnis für moderne Wettkämpfe
    • und die Entwicklung, die nötig ist, um sowohl stark als auch geschickt zu werden

    Abschluss

    Früher

    Die Praktizierenden von gestern waren Krieger

    Heute

    Die Praktizierenden von heute sind Athleten

    Bei JSK streben wir danach, beide Seiten in derselben Person zu entwickeln.

    Denn wir glauben, dass der beste Praktizierende derjenige ist, der:

    • Respekt vor den Wurzeln hat
    • das Moderne beherrscht
    • und den Wert von beidem versteht

    Jeong Sool kwan
    Schwedens ältester WTF-Taekwondo Verein!

    Gegründet 1979 von Meister Cho Yong-Oh. Wir trainieren in einer Umgebung, die von Offenheit geprägt ist, wo die individuelle Entwicklung im Mittelpunkt steht. JSK ist bekannt für seine familiäre Atmosphäre unter allen Mitgliedern, aber auch für unsere hohen Standards. Heute wird der Verein vollständig auf gemeinnütziger Basis geführt. Die drei Haupttrainer sind GM Peter Rollfelt 9 Dan, Björn Åkesson 8 Dan und Mikael Adenås 6 Dan.

    "Ein JSK Schwarzgurt ist ein Schwarzgurt, der opfern musste – Blut, Schweiß und Tränen, um seine Ziele zu erreichen"

    Offenheit

    Jeder ist willkommen, unabhängig von Alter oder Erfahrungsstufe

    Entwicklung

    Die individuelle Entwicklung steht immer im Mittelpunkt

    Gemeinschaft

    Eine Umgebung ohne Prestige, in der jeder sich gegenseitig unterstützt

    Tradition

    Einer der ältesten WTF-TKD Vereine Schwedens seit 1979

    Unser Training konzentriert sich auf:

    BalanceKonzentrationSpielerischKoordinationFlexibilitätDisziplinFreude

    Wir sind stolz auf unsere Kombination aus Kampfkunsttraining und einer Umgebung ohne Prestige.